Reform des Gesundheitswesens

Das Gesundheitssystem in Deutschland ist gescheitert und bedarf einer grundlegenden Reform!
Als seriöser Politiker habe ich mir dazu intelligente Gedanken gemacht.

Die Krankenkassenbeiträge sind die höchsten seit Kriegsende und für die arbeitende Bevölkerung kaum noch bezahlbar.
Gleichzeitig bauen sich die Kassen große Glaspaläste und gönnen sich immer mehr Personal für die ausufernde Verwaltung.
Schluß damit!

Wir brauchen dringend mehr Krankenkassen, damit ein gesunder Wettbewerb entsteht und sie damit gezwungen sind, ihre Kosten einzuschränken!
Dabei können dann auch spezialisierte Kassen entstehen, die genau auf die Bedürfnisse des Marktes eingehen.
Wenn es also genug Kunden (der Markt) gibt, die z.B. bei Kuren Chefarzt-Behandlung und 5-Sterne-Hotels wollen, dann wird eine entsprechende Kasse dies leisten – dafür sind natürlich die Beiträge höher.
Wer dagegen nur eine medizinische Grundversorgung will, geht zu einer Kasse, die dies anbietet – und zahlt entsprechend geringere Beiträge.

Natürlich werden dabei einige dieser Startup-Krankenkassen auch mal pleite gehen.
Damit dabei keine Arbeitsplätze verloren gehen und der Markt durchgehend versichert ist, muß ein Fundus eingerichtet werden, in den die gesunden Kassen einzahlen um die schlecht oder am Markt vorbeiwirtschaftenden Kassen zu retten.

Natürlich will keine der Kassen die Konkurrenz unterstützen und bietet dafür immer mehr Leistungen an, um nicht zu sehr in den Solidarfundus einzahlen zu müssen. Und schlecht wirtschaffende Kassen müssen sich noch mehr in’s Minus wirtschaften, damit sie Geld bekommen. So ist zu befürchten, daß bald teure Zuckerkügelchen (sogenannte Globuli) im Repertoire aller Kassen sein werden. Oder die Kassen einfach noch mehr Glaspaläste bauen und immer mehr Personal in immer mehr ausufernde Verwaltung stecken.
Um das zu vermeiden, muß ein Krankenkassenbeitrag gesetzlich festgeschrieben werden, der im Bedarfsfall jährlich erhöht wird.

So einfach ist das – nur die „Politiker“ der Altparteien hören lieber auf die Krankenkassenlobby, statt zum Wohle aller zu handeln!

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