Nach der Wiedervereinigung

Für DiePARTEI und mich ist die endgültige Wiedervereinigung Ulms mit seiner Südstadt (dem heutigen Neu-Ulm) alternativlos.
Schon aus finanziellen Gründen.

Der derzeitige Verwaltungs-Overkill ist einfach nicht vernünftig begründbar. Entscheidungen bei den Stadtwerken, der neu zu gründenden (Sie sehen, es nimmt kein Ende!) Bad-Gesellschaft usw. beschäftigen auf beiden Ufern der Donau die Verwaltungen und müssen von beiden Parlamenten gebilligt werden.
Apropos Parlamente – tut es not, daß sich Ulm und Neu-Ulm jeweils einen kompletten Gemeinderat gönnen? Nach der Wiedervereinigung wird auch die Zahl der dumm daher redenden Politiker drastisch reduziert!

Der wichtigste Punkt bei der Wiedervereinigung ist aber der Wille und das Gefühl der Bürger!
Wir sind eine Stadt!
Das sagen sowohl die rechts- als auch die links-donauischen Ulmer!
Wir als populistische Partei können uns natürlich dem Ruf des Volkes nicht verschließen.

Aber wie soll es nach der Wiedervereinigung weiter gehen?
Ulm ist schließlich Teil zweier Bundesländer.

Darüber will ich eine Volksabstimmung!
Mehrere Lösungen sind denkbar.

• Ulm als historische freie Reichsstadt wieder direkt dem deutschen Staatsoberhaupt unterstellen und sowohl aus Bayern als auch aus Baden-Württemberg austreten.
• Ulm als 17. Bundesland Deutschlands (12. nach der endgültigen Teilung Deutschlands).
• Ulm bleibt in beiden Bundesländern, um von beiden massiv Knete abzugreifen.

Aber auch andere Lösungen müssen ergebnisoffen diskutiert werden.
• Ulm als Kanton der Schweiz?
• Ulm nach dem Vorbild Kaliningrads als russische Exklave?
• Ulm heim in’s Österreich?

DiePARTEI wird diesen Volksentscheid gründlich vorbereiten und auf die Chancen und Risiken sämtlicher Vorschläge hinweisen.
Sofern das Ergebnis Martin Sonneborns Meinung entspricht, werden wir es auch umsetzen. Politikerehrenwort!

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